Archive for Dezember, 2009

Museum schließt Diskussion um Nofretete aus

Freitag, Dezember 18th, 2009

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Quelle: www.morgenpost.de

Die neue Direktorin des Ägyptischen Museums, Friederike Seyfried, reist zwar in den kommenden Tagen nach Ägypten. Doch dort werde sie nicht darüber sprechen, wo die Büste der Nofretete künftig stehen wird. Der Streit zwischen Deutschland und Ägypten, wem die Büste der Pharaonin rechtmäßig zusteht, wird also nicht geklärt. Möglich ist aber eine Leihgabe.

Außerdem werde Seyfried Unterlagen zur Fundteilung der Grabung der deutschen Orientgesellschaft vom Januar 1913 übergeben, bei der auch die Büste der Nofretete gefunden wurde. „Diese lagen offensichtlich Hawass bislang noch nicht vor“, heißt es in der Mitteilung. Ein offizielles Rückgabeersuchen des ägyptischen Staates habe es nie gegeben. „Die Dokumente belegen eindeutig, dass der preußische Staat die Büste rechtmäßig erwarb und keine Rechtsansprüche von Seiten Ägyptens bestehen.“

Eine Leihgabe ist laut Stiftung denkbar: Die Frage einer Ausleihe der Büste im Rahmen einer zeitlich befristeten Ausstellung werde in Berlin derzeit noch geklärt. Die Untersuchungen zur Transportfähigkeit seien noch nicht abgeschlossen. dpa/hed

Die neue Direktorin des Ägyptischen Museums, Friederike Seyfried, wird bei ihrem Antrittsbesuch in Kairo nicht über den Verbleib der Büste von Königin Nofretete verhandeln. Das stellte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz klar. Seyfried, die seit August im Amt ist, werde in den kommenden Tagen mit dem ägyptischen Chefarchäologen Zahi Hawass über gemeinsame Projekte sprechen. „Beide streben eine enge Zusammenarbeit auf wissenschaftlicher und musealer Ebene an.“

Quelle: www.morgenpost.de

Streit um die schönste Frau der Welt

Freitag, Dezember 18th, 2009

Seit Jahren will die ägyptische Antikenverwaltung die Büste der Nofretete zurückholen. Nun wird erstmals zwischen Kairo und Berlin verhandelt.

Streit um die schönste Frau der Welt

Zahi Hawass lässt nicht locker. Er will die Nofretete zurück. Die weltberühmte Büste aus Kalkstein sei 1913 illegal nach Berlin geschafft worden, davon ist der Chef der Ägyptischen Antikenverwaltung überzeugt. Das will er jetzt beweisen und das zeigt Wirkung. Zum ersten Mal seit Beginn des jahrelangen Streits erklärte sich die deutsche Seite bereit, Gespräche über das heikle Thema zu führen. Für Sonntagvormittag hat sich die Direktorin des Berliner Ägyptischen Museums, Friederike Seyfried, in Kairo bei Hawass angesagt.

Hawass rühmt sich, seit seinem Amtsantritt 2002 bereits mehr als 5000 entwendete Fundstücke wieder nach Ägypten zurückgeholt zu haben. Beflügelt hat ihn vor allem sein jüngster spektakulärer Erfolg gegen den Louvre. Dem Pariser Museum drohte er mit einem Abbruch der Zusammenarbeit, wenn es nicht fünf farbige Fresken aus dem Tal der Könige wieder herausrückt. Dessen Chefetage überlegte nicht lange. Seit Dienstag sind die wertvollen Stücke wieder in Kairo. Hosni Mubarak nahm sie nach seinem Staatsbesuch in Paris in der Präsidentenmaschine mit zurück. Für den nächsten Paukenschlag sorgte Hawass bei seinem Besuch in London. Hier forderte er vom Britischen Museum erneut den berühmten Rosetta-Stein zurück – von Napoleons Offizieren entdeckt und ihnen dann 1801 von den Engländern abgenommen. Das sei ein „Kernstück ägyptischer Identität“, erklärte Hawass, genauso wie die Büste der Nofretete, die zu den Hauptattraktionen des Neuen Museums in Berlin zählt. Zu dessen Eröffnung am 16. Oktober blieb er dann auch demonstrativ fern.

Inzwischen scheinen Hawass‘ Beharrlichkeit und seine mächtige Stellung im ägyptischen Ausgrabungsgeschäft die Situation in Bewegung zu bringen, auch wenn man sich im Blick auf das Treffen am Sonntag ausgesprochen schmallippig gibt. Umso kräftiger legte Hawass bereits seine Erwartungen auf den Tisch. Die deutsche Delegation komme nach Kairo, „um mit Ägypten über dessen Recht auf eine Rückgabe zu sprechen“, erklärte er. „Unsere Seite wird Dokumente vorlegen, die zeigen, dass die deutschen Ausgräber bei der Zusammenstellung der Funde die Statue verschwiegen haben.“ Sie hätten die 3400 Jahre alte Büste mit einer Lehmschicht getarnt, um den ägyptischen Treuhänder bei der Fundteilung zu täuschen. „Das beweist, dass die Statue Ägypten illegal verlassen hat.“

Zusätzlich provoziert fühlt sich der ägyptische Chefarchäologe, als seine Bitte, die Nofretete für die Eröffnung des geplanten Nationalmuseums bei den Pyramiden auszuleihen, von dem damaligen Museumschef Dietrich Wildung brüsk abgelehnt wurde. Nofretete sei zu fragil und nicht transportfähig, lautete die knappe Auskunft von Friedericke Seyfrieds Vorgänger, die die Atmosphäre bis heute belastet.

An der Spree scheint man sich mittlerweile darüber klar geworden zu sein, dass sich die Vorwürfe von Hawass und die Gefühle der Ägypter, in früheren Zeiten bestohlen worden zu sein, wie ein dunkler Schatten über die Beziehungen legen könnten. „Wir wollen nach Wegen suchen, das Thema vom Tisch zu bekommen“, heißt es in deutschen Fachkreisen. Hawass selbst machte vor einer Woche bereits klar, wie ein Kompromiss aussehen könnte. Wenn das Britische Museum den Rosetta Stein als Leihgabe zur Eröffnung des neuen Nationalmuseums in Kairo hergebe, könne er sich vorstellen, die Forderung nach Rückgabe fallen zu lassen, erklärte er. Dessen Kuratorium ließ bereits durchblicken, es halte eine solche Lösung für denkbar. Wenn auch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitzieht, würde die Nofretete 2013 ebenfalls für drei Monate an den Nil zurückkehren – genau 100 Jahre, nachdem Ludwig Borchardt sie nach Berlin mitnahm.
Quelle : Zeit.de 17.12.09 / 17.51 Uhr

B.R. aus Hamburg schreibt:

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Im März 2009 war Ezz unser Reiseleiter bei einer Kreuzfahrt auf dem Nil (Luxor-Assuan-Luxor)
Die Urlauber wurden in Zwei Reisegruppen unterteilt
Unsere Gruppe wurde “Hoffnung” gerufen! Zum Glück nicht Habibi ….
Wir hatten Glück mit Ezz, die andere Gruppe war nicht zufrieden.
Besonderen Spaß hat Ezz dabei, die Hieroglyphen abzufragen. Die kann sich KEIN Mensch merken….

Ich kann eine Nilkreuzfahrt wärmstens empfehlen, leider wird man sich hier den Reiseleiter nicht aussuchen können.

Herr A. Studier schreibt …

Dienstag, Dezember 15th, 2009

Ich habe mit drei weiteren Personen Mitte November Luxor besucht Dr. Ezz Arabi war einem Teilnehmer von einer früheren Kreuzfahrt bekannt.
Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten haben wir und ganz auf die Empfehlungen von Ezz verlassen
Dadurch haben wir “Das Tal der Königinnen”, “Das Tal der Handwerker und Baumeister” und kleinere Tempelanlagen gesehenViel schöner, nicht so touristisch, wunderschöne Malereien, Zeit mit Restauratoren vor Ort zu sprechen usw. Wenn man sich dann immer wieder in Erinnerung ruft, dass alles vor tausende von Jahren erstellt worden ist, wird man demütig und belächelt ein bischen die heutigen “Baumeister”.
Ezz hat alles wunderbar organisiert. Wir hatten über 5 Tage einen Kleinbus (neu! und klimatisiert!)zur Verfügung, einschl. Fahrer.
Viermal haben wir in arabischen Restaurants gegessen, dreimal perfekt, abwechslungsreich und schmackhaft, einmal nicht so gut aber in Ordnung.
Eigenständig hätten wir diese Restaurants nicht aufgesucht.
Abstriche muss man außerhalb der Hotels bei den sogenannten Sanitäranlagen machen. Bitte nicht zimperlich sein!
Wir alle können Herrn Ezz Arabi ohne Bedenken weiterempfehlen.

15.12.2009

Dürstend ertrinken

Montag, Dezember 14th, 2009

Ägypten produziert zwar nur sechs Promille des global ausgestoßenen CO2, gehört aber zu jenen bevölkerungsreichen Ländern, die den Klimawandel bereits spüren. VON KARIM EL-GAWHARY

ALEXANDRIA taz | Sie wirkt schon heute aussichtslos, diese Szene weit draußen auf der gut hundert Meter ins Wasser hineinreichenden künstlichen Landzunge bei Rosetta, etwa 50 Kilometer östlich der ägyptischen Hafenstadt Alexandria. Umgeben von den blauen Wogen des Mittelmeeres schüttet ein einsamer kleiner, orangefarbener Bagger ein wenig Erdreich auf, um auf diese Weise wenigstens wieder ein bisschen Land gutzumachen.

Der meiste Teil der Küste ist hier von Deichen geschützt. Aufgehäufte Betonquader sollen das Eindringen des Meeres in das Nildelta verhindern. Obendrauf steht der ägyptische Deichingenieur Muhammad al-Zourbi und erzählt vom Schicksal Rosettas, jener Küstenstadt, in der zu Napoleons Zeiten der berühmte Rosettastein gefunden worden war, auf dem sich eine gleich lautende Inschrift in pharaonischen Hieroglyphen und in Altgriechisch befindet. Ein Durchbruch für die Ägyptologie, denn damit konnte die Hieroglyphenschrift erstmals entziffert werden.

Heute hat al-Zourbi mit ganz anderen Durchbrüchen zu kämpfen. Er deutet in die Weite des Meeres: „Hier lagen früher die Sommerresidenzen und Strandcafés der Stadt. Seit den Achtzigerjahren hat sich das Meer an dieser Stelle zwei Kilometer ins Land gefressen“, erzählt er. „Immer wenn sich die Küste verlagert hat, haben wir neue Residenzen gebaut, bis die wieder im Wasser verschwunden sind und wir erneut gebaut haben“, führt er fort und grinst verlegen. „Wie man sieht“, sagt er, „haben wir die Idee der Sommerresidenzen inzwischen aufgegeben“. Nichts deutet heute mehr auf eine Bungalowsiedlung von einst hin. Das Meer hat sie vollkommen verschluckt und glitzert friedlich in der Mittagssonne.

Derweil wäre die Stelle, an der der Nil nach einer fast 6.700 Kilometer langen Reise von der Quelle auf das Mittelmeer trifft, eigentlich ein fast mystischer Ort und prädestiniert für Touristen und einheimische Sommerfrischler. Aber wer will schon an der heutigen Küstenlinie einen Bungalow bauen, im Wissen, dass sein Eigentum in ein paar Jahren möglicherweise nur noch von den Fischen genutzt wird?

Vier Autostunden weiter südlich, in Kairo, fasst Ägyptens prominentester Umweltexperte die sich anbahnende Katastrophe zusammen: „Der Meeresspiegel steigt, daran bestehen keine Zweifel mehr. Zur selben Zeit senkt sich das Delta“, sagt Mustafa Tulba. „Bei Alexandria senkt es sich 1,5 Millimeter jährlich. Im Osten am Eingang des Suezkanals in Port Said gar 2,75 Millimeter“, rechnet der frühere Geschäftsführer des UN-Umweltprogramms vor. Gleichzeitig steige das Meer jährlich um 5 Millimeter. Zusammen mit dem Senken des Deltabodens macht das im Jahr im Schnitt 7 Millimeter Unterschied. 70 Zentimeter in einem Jahrhundert. „Wenn es bei dieser Rate bleibt, aber wahrscheinlich wird es noch schneller gehen“, meint Tulba pessimistisch.

Dabei geht es nicht um irgendeine entlegene Wüstengegend. Im Nildelta lebt jeder Dritte der 80 Millionen Ägypter. Das Gebiet, in dem die beiden Arme des Nils in Richtung Mittelmeer auseinanderlaufen, gilt auch als der Brotkorb des Landes. Auch 40 Prozent der ägyptischen Industrie hat sich im Delta in Küstennähe angesiedelt.

Muhammad Raey, Professor für Umweltphysik an der Universität von Alexandria, schätzt, dass in diesem Jahrhundert mindestens 10 bis 15 Prozent der Fläche des Nildeltas von einer Überschwemmung bedroht sind. „Wir erwarten, dass fünf bis sechs Millionen Menschen direkt davon betroffen sind. Fischer und Bauern im Norddelta , die Wohn- und Industriegebiete direkt an der Küste. Die werden evakuiert werden müssen“, prophezeit er. Pessimistischere Schätzungen gehen gar davon aus, dass 40 Prozent des Deltas überflutet werden könnten.

Besonders betroffen ist das Gebiet um Abukir, das inzwischen durch Zersiedlung zu einem Vorort Alexandrias geworden ist. Einst haben hier, in einer der größten Seeschlachten der Geschichte, die Engländer die Flotte Napoleons versenkt. Noch zeugt eine alte, von Wind und Salz zerfressene französische Festung von dieser Ära. Daneben befinden sich mehrere Blocks von Hochhäusern, gebaut in einer Zeit, als man sich noch nicht über den Meeresspiegelanstieg Gedanken machte. Inzwischen schlagen die Wellen des Meeres fast an die Haustüren.

Unmittelbar neben Abukir befindet sich eine der größten Schwachstellen der ägyptischen Küste, ein zu Zeiten des Herrschers Muhammad Ali Anfang des 19. Jahrhunderts gebauter Deich. „Ein Durchbruch hier könnte verheerende Folgen haben“, meint Umweltprofessor Raey. Ein Blick vom Meer über den Deich macht schnell deutlich, warum. Dahinter befindet sich ein Palmenhain, aber nur die Palmspitzen schauen hervor. Denn dieses Gebiet liegt unter dem Meeresspiegel. Auch wenn ein Teil des alten Deichs inzwischen mit Betonblöcken verstärkt worden ist, bleibt die Sorge der Umweltexperten, dass es hier zu einem Durchbruch kommen könnte. Dann würde das höher gelegene Alexandria zu einer von hinten umspülten Insel.

Dort, in der Behörde für Küstenschutz, sitzt deren stellvertretender Leiter, Omran Frihi, und gibt sich betont gelassen. Den Pessimismus der Umweltexperten hält er für übertrieben. „Nicht die ganze Küste des Deltas ist gefährdet. Es gibt viele sichere Stellen mit natürlichem Schutz oder die Stellen, die wir bereits künstlich abgesichert haben“, meint er und zeigt Küstenkarten, die er auf seinem Laptop gespeichert hat: Rot-schraffiert sind die durch Baumaßnahmen, Dämme und Deiche gesicherten Gebiete. Grün die natürlich geschützten oder höher gelegenen Küstenstreifen. Gut ein Viertel ist blau-schraffiert: die gefährdeten Zonen. Auf diese Stellen müsse man alle Bemühungen konzentrieren.

Doch hinter den Deichen lauert noch ein anderes Problem. „Wenn wir heute den Salzgehalt des Grundwassers im Delta messen, ist der viel höher als vor 20 oder 30 Jahren“, berichtet der Umweltexperte Tulba. Das Salzwasser des Meeres mischt sich immer mehr im Landesinneren mit dem Grundwasser. Das zusammen mit der erhöhten Temperatur verringert die Ernteerträge. „Um dem zu begegnen, müssen wir salz- und hitzeresistente Pflanzenarten einführen“, erläutert er einen möglichen Ausweg aus der Misere. Gut 40 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion des Landes wird im Nildelta angebaut. Die Überschwemmungen und eine Versalzung der Böden werden damit für Ägypten zu einer Frage der Nahrungsmittelsicherheit.

Und als ob das noch alles nicht genug wäre, was der Klimawandel in Ägypten verursacht, gibt es eine große Unbekannte, bei der es buchstäblich um das Überleben des Landes geht. „Ägypten ist ein Geschenk des Nils“, wusste schon der antike Historiker Herodot. Der Strom spendet dem Land 95 Prozent seines Wassers. Es existieren bis heute widersprüchliche Modelle, die versuchen, den Einfluss des Klimawandels auf Afrikas größten Strom vorhersagen. „Ein paar wenige Klimamodelle gehen davon aus, dass es an den Nilquellen mehr regnen wird und das Wasser um bis zu einen Drittel zunehmen wird. Aber die meisten Modelle sagen voraus, dass das Wasser des Nil durch den Klimawandel zurückgehen wird – um bis zu 70 Prozent“, erläutert Tulba.

Schon jetzt, sagt Umweltprofessor Raey, lebten die Ägypter mit 700 Kubikmeter unter der Wasserarmutsgrenze von 1.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr und pro Person. Nur noch ein Drittel des heutigen Wassers zur Verfügung zu haben, das wäre das Ende des Landes, 6.000 Jahre nachdem die alten Ägypter an den Ufern des Nils eines der ersten Staatswesen der Menschheit errichteten.

„Es gibt noch keine endgültige Gewissheit, was die Zukunft des Nilwassers angeht“, gibt Raey zu. Aber diese Ungewissheit, sagt er, das könne doch nicht bedeuten, dass man heute die Arme verschränke und einfach nur zusehe. Im Gegenteil fordert er: „Es muss uns motivieren, nach Lösungen zu suchen und mehr zu erfahren.“ Im Moment wundere es sich darüber, wie wenig Interesse und Bewusstsein es in Ägypten noch für dieses Thema gebe. Zwar hat die Regierung ein Komitee gegründet, um die Auswirkungen des Klimawandels zu studieren, bisher gebe es aber keine koordinierten Programme, die darauf ausgerichtet sind, dass Problem einzudämmen, erläutert Raey die Lage. „Wir müssen durch die öffentliche Meinung Druck auf die Regierung ausüben. Denn die schläft bisher und will sich nicht mit Problemen der Zukunft auseinandersetzen. Sie ist zu sehr mit den Problemen von heute beschäftigt“, klagt auch Tulba.

Ägypten steht vor einer Katastrophe, schlussfolgert Raey apokalyptisch, hat aber noch einen Lichtblick parat. Denn diese, sagt er, habe einen enormen Vorteil: „Anders als bei einem Erdbeben, das aus dem Nichts kommt, sind wir im Fall des Klimawandels frühzeitig gewarnt. Aber wenn wir diese Frühwarnzeit in Ägypten nicht nutzen“, mahnt er, „dann haben wir schon jetzt verloren“.

Hier haben Sie Raum für Erinnerungen

Montag, Dezember 14th, 2009

Ezz freut sich auf Ihre Geschichten ….

Danke

Goldfund in Ägypten

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Polnische Archäologen haben in Ägypten unter den Trümmern eines Klosters aus dem 6. Jahrhundert einen dekorierten Tontopf voller Goldmünzen ausgegraben. Die Altertümerverwaltung in Kairo berichtete, das im oberägyptischen Assuan angefertigte Gefäß sei mit 18 meist unbeschädigten Goldmünzen und 62 Münzfragmenten gefüllt gewesen. Sie stammten wahrscheinlich aus der Zeit der abbasidischen Kalifen (750-1258 n. Chr.). Wurden sie in Erwartung eines Überfalls vergraben? 1991 waren in der Nähe zwölf Skelette gefunden worden mit Spuren erheblicher Gewalteinwirkung. Die koptisch-orthodoxe Kirche Ägyptens erklärte die Getöteten damals zu Märtyrern. Die Münzen wurden im koptischen Erzengel-Gabriel-Kloster gefunden, südlich von Kairo in der Oase Fajum, wo wieder Mönche leben.(dpa)

Hamburger Abendblatt 11. Dezember 2009, 08:48 Uhr

Eissenhauer: Keine Nofrete-Rückgabeforderung Ägyptens

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Berlin (dpa/bb) – Es gibt keine offiziellen Forderungen Ägyptens zur Rückgabe der auf der Berliner Museumsinsel ausgestellten Büste der Königin Nofretete. Das hat der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, in einem dpa-Gespräch betont. «Nofretete bleibt in Berlin, das ist doch selbstverständlich, daran gibt es keinen Zweifel.» Sie sei ein Glanzlicht des Neuen Museums, das seit seiner Eröffnung Mitte Oktober bereits über 150 000 Besucher angelockt habe. Der ägyptische Antikenchef Zahi Hawass sei persönlich davon überzeugt, dass die Büste Ägypten 1913 illegal verlassen hat. Eissenhauer will in Begegnungen mit den Ägyptern Vertrauen schaffen.

Weltonline erschienen am 05.12.2009 um 14:13 Uhr 

Ägypten in Hamburg

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Ab März 2010 findet im Völkerkundemuseum als Ergänzung zur Hamburger Repliken- Schau „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ (Alte Oberpostdirektion am Stephansplatz, bis 18. April 2010) die Fotoausstellung „A Secret Voyage“ mit Bildern aus dem gleichnamigen Band von Zahi Hawass und Sandro Vannini statt. Das bei Heritage World Press erschienene Buch ist auf 700 Exemplare limitiert und kostet 2900 Euro. Ein Vortrag mit Hawass ist für Frühjahr 2010 in Vorbereitung. Infos: www.tut-ausstellung.com (jomi)

Hamburger Abenblatt 12.12.2009

Herzlich Willkommen …

Sonntag, Dezember 13th, 2009

endlich haben wir es geschafft. Die Internetseite ist online ! www.ezz-arabi-luxor.de Einfach mal anklicken.